Colline du Cheval Blanc – Wikipedia

Luftbild des Uffington White Horse

Das Uffington White Horse auf der Seite des White Horse Hill in (Distrikt ) gilt als das älteste in . Es handelt sich um das stilisierte Bild eines Pferdes, das in die Vegetation geschnitten und in den Boden gescharrt wurde. Dadurch wird die darunter liegende sichtbar. Die Umrisse werden von drei Meter breiten, 60 bis 90 Zentimeter tiefen Gräben gebildet. Die Pferdefigur hat die Ausmaße von 107 × 37 m. Sowohl die Position als auch die Form des Pferdes haben sich über die Jahrtausende kaum verändert, nur die Linien sind ein wenig dünner geworden.

Das Alter des Scharrbildes ist umstritten. Traditionell wurde es mit den Invasoren Britanniens im 5. Jahrhundert in Verbindung gebracht. Die Namen ihrer legendären, halbmythischen Anführer und bedeuten nämlich „Hengst“ und „Pferd“. Laut einer anderen Überlieferung wurde es sogar erst im 9. Jahrhundert zur Erinnerung an den Sieg König über die Dänen geschaffen. Spätere Forscher hielten das Uffington-Pferd jedoch für wesentlich älter. So deutete man es als eine etwa 2000–3000 Jahre alte Darstellung der keltischen Göttin , der Beschützerin der Pferde. Neuere Messungen datieren das Uffington-Pferd in die frühe oder gar in die späte , eine Zeit, in die auch das in Sichtweite liegende datiert wird. Uffington Castle und Uffington White Horse liegen direkt oberhalb der „“. Heute datieren Archäologen das Bild ungefähr auf die späte Bronzezeit (1000 bis 700 v. Chr.) oder die (800 bis 100 v. Chr.). Erste Erwähnungen des Scharrbilds finden sich in Schriftstücken aus dem 12. Jahrhundert.

Andere Scharrbilder von weißen Pferden auf den Hügeln Südenglands gelten jedoch als sehr viel jünger. Die Mehrzahl von ihnen werden als späte Nachahmungen des Uffington-Pferdes aus dem 18. und 19. Jahrhundert angesehen.

Während des 19. Jahrhunderts wuchs die Figur des Uffington-Pferdes fast zu, wird aber heute gepflegt von – einer staatlichen, dem deutschen Denkmalschutz vergleichbaren Organisation.

Ab dem 12. Jahrhundert wurde das White Horse zu den „Wundern von England“ gezählt. Das Pferd ist nur aus der Luft vollständig zu erkennen.

In der Diskussion um frühe Belege für das wurde das White Horse angeführt. Es lässt sich jedoch nicht als vorheraldische Verwendung dieses Stammessymbols verwenden.

Im Juni 2010 wurde das bronzezeitliche Uffington White Horse durch lila Farbe beschädigt. In unmittelbarer Nähe wurde ein Transparent der Interessengruppe entdeckt. Sprecher der New Fathers 4 Justice wie auch der Real Fathers 4 Justice distanzierten sich allerdings von der Tat.

erzählt in ihrem 1977 erschienenen Lubrin und das Sonnenpferd (im Original Sun Horse, Moon Horse) eine fiktive Entstehungsgeschichte des Weißen Pferdes von Uffington. Sie gibt in ihrem Buch keine Datierung an und erzählt die Erschaffung des Pferdes auf dem Hintergrund einer nicht belegten Vertreibung der durch die aus einer Festung. Der Häuptlingssohn der Icener ist in dieser Geschichte der Künstler, der das Pferd entwirft und mit seiner Gestaltung die Freiheit seines Volkes erkauft.

Auch ist das Weiße Pferd in Form eines Scharrbildes auf Kreide ein von Terry Pratchett in seinen Scheibenweltromanen verwendetes Motiv.

In der Nähe des White Horse Hills ist der Dragon Hill. Der nach hat hier der den erschlagen. Der Dragon Hill ist ein natürlicher Kreidehügel, dessen Spitze von Menschen abgeflacht wurde. Die kahle Stelle an der Oberseite soll die Form des toten Drachen widerspiegeln. Diese Sage geht darauf zurück, dass die Angelsachsen das stilisierte Pferd für einen Drachen hielten.

  1. In: , 20. April 2012, S. 12
  2. In: , 20. April 2012, S. 11
  3. Darvill, Timothy: Prehistoric Britain from the Air: A Study of Space, Time and Society. Cambridge University Press, Cambridge 1996, , ; Ancient History of Britain, abgerufen am 25. Dezember 2015 (englisch). 
  4. , 4. Juni 2010
  5. Rosemary Sutcliffe: Lubrin und das Sonnenpferd. Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus, Stuttgart 1982, . 
  6. Pratchett, Terry.: Kleine, freie Männer : ein Märchen von der Scheibenwelt. 1. Aufl. Goldmann, München 2005, . 

51.5775-1.5663888888889Koordinaten:

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